Imagefilm für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Ein Gesetz zeigt Wirkung, wenn ein Mensch sie erzählt.
Ein Jahr nach der Bürgergeld-Reform zeigt dieser Film aus Halle, was ganzheitliche Betreuung konkret bedeutet: Ein Jobcenter coacht aus dem eigenen Haus, ein Pflegebetrieb besetzt seine Stellen, und eine Frau, die neu anfing, sagt: Ich bin stolz drauf.
Was nach dem Gesetz kommt, ist die eigentliche Geschichte
Über das Bürgergeld wurde viel geschrieben. Das BMAS wollte zeigen, was die Reform im Alltag verändert, und zwar dort, wo sie ankommt: in einem Jobcenter, das die ganzheitliche Betreuung ernst nimmt, sich mehr Zeit für die Menschen nimmt und das Coaching wieder aus dem eigenen Haus anbietet.
Der Film folgt der Kette bis zum Ergebnis: Ein Pflegebetrieb findet dringend gesuchte Mitarbeiterinnen. Eine Frau arbeitet sich in eine Branche ein, die ihr völlig fremd war, und spricht heute über Ausbildungspläne. Alle Beteiligten kommen zu Wort, vom Jobcenter über den Arbeitgeber bis zu ihr selbst.
„Am Anfang war es relativ schwierig, die Kolleginnen und Kollegen dafür zu gewinnen. Nicht, weil sie nicht mitmachen wollten, sondern weil sie Angst vor der Kamera hatten. Aber das Filmteam hat es super geschafft, ihnen die Angst zu nehmen. Am Ende war es total unaufgeregt und sehr angenehm.“
Drei Perspektiven, eine Erfolgsgeschichte
Der Film baut seine Glaubwürdigkeit aus der Vollständigkeit: Jobcenter, Arbeitgeber und die Frau, um die es geht, erzählen dieselbe Geschichte aus drei Blickwinkeln. Das Jobcenter beschreibt den Kurswechsel von der schnellen Vermittlung zur sozialen Arbeit. Der Pflegebetrieb beschreibt, was es bedeutet, wenn jemand ankommt und merkt, dass er gebraucht wird. Und sie selbst beschreibt das Gefühl, nicht mehr allein zu sein.
Solche Sätze fallen nur, wenn Menschen die Kamera vergessen. Für das BMAS sind über die Jahre Filme in mehreren Jobcentern entstanden, und die Häuser beschreiben den Ablauf ähnlich: erst Zurückhaltung, dann Alltag. Dr. Anja Wode, Geschäftsführerin des Jobcenters Stade, erzählt das im Zitat unten für ihr eigenes Haus. Zum dortigen Film erschien im Praxisblick der Servicestelle SGB II ein begleitendes Interview über die neu gedachte Eingangszone.
So wird aus einer Sozialreform ein Film über Menschen. Und aus einer Behörden-Botschaft eine Geschichte, die man sich merkt.
„Ich bin stolz drauf und ich würde den Job auch nicht wieder aufgeben wollen, weil ich immer weiß, was ich tue und dass ich halt was Gutes tue.“
Im Film zu sehen
Das Jobcenter erklärt, was ganzheitliche Betreuung heißt: mehr Zeit, individuelle Unterstützung, Coaching aus dem eigenen Haus statt über einen Bildungsträger. Ein Arbeitgeber aus der Pflege erzählt von der Win-Win-Situation: besetzte Stellen dort, wo jede Kraft Gold wert ist. Und eine Mitarbeiterin, die über das Coaching den Einstieg schaffte, sagt den Satz, der den Film trägt: Ich bin stolz drauf, und ich weiß, dass ich was Gutes tue.
01 · Ankommen im neuen Job
02 · Unterwegs mit den Seniorinnen und Senioren
03 · Angekommen im Arbeitsalltag
04 · Betreuung, die Zeit braucht
Was ROCC Film für das BMAS übernommen hat.
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