Recruitingfilm für GLX Global Logistic Services 400 Bewerbungen in drei Monaten. Aus 30 Sekunden Kino.
Ein Lagermitarbeiter träumt sich in ein Rennen: Gabelstapler statt Sportwagen, Regalgasse statt Sunset Strip, rotes Tuch als Startsignal. Dann weckt ihn eine Kollegin. GLX startete damit im März eine Kampagne, die in drei Monaten 400 Bewerbungen brachte.
Wenn alle dasselbe versprechen, gewinnt der Film, den man teilt
GLX Global Logistic ist ein Logistikdienstleister mit acht Standorten in Deutschland und rund 250 Mitarbeitenden. Für die Lager wird laufend Personal gesucht, auch über Social Media. Dort hatte das Team gemerkt, dass Bildposts nicht mehr trugen: Video transportiert Emotion, Bilder nicht.
Was fehlte, waren Kapazität und Idee. Die Antwort war eine Genre-Aneignung: 30 Sekunden Rennsportkino im eigenen Hochregallager. Ein Mitarbeiter träumt sich in ein Duell auf Gabelstaplern, das Publikum kennt die Bildsprache aus dem Blockbuster, und die Pointe kommt beim Aufwachen. Der Claim des Films sagt es selbst, mit einem Augenzwinkern: Vielleicht nicht ganz so aufregend, dafür ein familiäres Team.
„Wir hatten das Problem, dass wir intern nicht die Kapazitäten hatten, um diesen Film professionell zu drehen, und uns ein bisschen die kreative Idee gefehlt hat. Da hatte ROCC Film ein sehr, sehr gutes Feingefühl dafür, was wir eigentlich genau wollen. Über drei Monate haben wir 400 Bewerbungen bekommen und daraus zehn Einstellungen generiert.“
Ein Konzept, das der Chef sofort erkannte
Am Anfang stand ein Kreativ-Workshop bei GLX: Geschäftsführung, Standortleitung und Personal an einem Tisch. Danach entwickelte Konzepter Danny Wünsch vier Richtungen. GLX entschied sich für Nummer vier, und der Betreff der Mail war so kurz wie eindeutig: Konzept 4, The Fast and the Furious.
Der Dreh lief an einem einzigen Tag im laufenden Lagerbetrieb, mit Sicherheitsunterweisung und sechs Mitarbeitenden vor der Kamera. Keine Schauspieler, keine Statisten, dafür Menschen, die ihre Maschinen im Schlaf beherrschen. Genau deshalb funktionieren die Fahrszenen: Das ist echtes Können, nur anders geschnitten.
Im März startete die Kampagne über die Standorte hinweg. Das Ergebnis nennt Lara-Léan Schröfl selbst: 400 Bewerbungen in drei Monaten, zehn Einstellungen. Dazu kamen zwei Belege, die man nicht kaufen kann: GLX nahm den Film in die E-Mail-Signatur des Unternehmens auf, und Jungheinrich, der Hersteller der gefahrenen Stapler, teilte ihn über LinkedIn.
„Der Film ist intern auf große Begeisterung gestoßen und wir sind sehr zufrieden mit dem Endergebnis.“
Im Film zu sehen
Ein Fahrer setzt die Mütze auf, Hände greifen zur Steuerung, ein rotes Tuch fällt: Das Rennen ist eröffnet. Zwei Gabelstapler jagen durch die Regalgassen, Kartons stapeln sich als Handicap, die Kamera klebt am Boden wie im Rennsportfilm. Der Fahrer gewinnt, jubelt und wird von seiner Kollegin geweckt. Am Ende steht das Team beisammen und stößt an. Nicht auf den Sieg, sondern auf das, was den Job wirklich ausmacht.
01 · Startaufstellung im Lager
02 · Die Regalgasse als Rennstrecke
03 · Ladung als Handicap
04 · Vollgas, bis der Wecker klingelt
Was ROCC Film für GLX übernommen hat.
Von der Konzeptrunde bis zum fertigen Film aus einer Hand.
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