Imagefilm DKMS: Lars und seine Angehörigen
Eine Krebsdiagnose trifft nie nur einen Menschen
Lars bekommt die Diagnose Blutkrebs. Mit ihr verändert sich nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Partnerin, seiner Freunde und seiner Eltern. Plötzlich werden alle gebraucht, über Jahre, doppelt und dreifach.
Für die DKMS haben wir die Perspektive gedreht. Nicht der Kampf des Betroffenen steht im Mittelpunkt, sondern der Einsatz der Menschen um ihn herum. Dieser Film sagt ihnen Danke.
„Ein Film über Halt entsteht nur, wenn am Set Vertrauen herrscht.“
Lars sitzt in seiner Wohnung und erzählt von seiner Erkrankung. Seine Partnerin und zwei enge Freunde kommen ebenfalls zu Wort, jeder an einem anderen Ort in der Wohnung. Ihre Stimmen laufen als O-Ton über Schnittbilder weiter: ein gemeinsames Basketballspiel, ein Spieleabend in der Wohnung, gemeinsames Lachen.
DKMS: Lars und seine Angehörigen, 2022
- Format
- Imagefilm, Portrait
- Length
- 4:10
- Year
- 2022
- Auftrag
- Direkt, ohne Agentur
- Filming location
- Hamburg
- Sprache
- Deutsch
- Director
- Christian Martin Schäfer
- Camera
- Marcus Lauterbach
- Editor
- Gregory Weisert
Warum wir die Perspektive gewechselt haben
Acht Jahre lang haben wir für die DKMS Menschen porträtiert. Fast immer ging es um den Kampf der Betroffenen. Bei Lars haben wir den Blick gedreht.
Wir trafen Lars in Hamburg, in seiner Wohnung und draußen am Wasser. Seine Partnerin und zwei enge Freunde kamen dazu. Sie erzählen, was eine Krebsdiagnose mit einem ganzen Umfeld macht. Wie viel freiwilliger Einsatz von Menschen kommt, die selbst nicht krank sind. Genau diese Menschen wollten wir sichtbar machen.
Lars bleibt dabei klar und positiv. Fünf Prozent Überlebenschance, sagt er, und gehört selbstverständlich dazu. In Isselhorst bei Gütersloh organisierte er eine Typisierungsaktion, über tausend Menschen ließen sich registrieren. Eine solche Aktion findet fast nie den Spender für einen selbst. Sie hilft anderen, später. Lars selbst fand seinen Spender, weil sich vor ihm andere typisieren ließen, und erhielt die lebensrettende Stammzellspende.
„Da gibt es keine Worte für außer Danke.“



Was ROCC Film für die DKMS übernommen hat
Die DKMS bringt die Menschen, wir machen aus ihrer Geschichte einen Film.
- Konzept und Perspektivwechsel entwickelt
- Die Geschichte mit Lars und seinen Angehörigen erarbeitet
- Den Dreh organisiert und mit allen Beteiligten abgestimmt
- Regie, Kamera und Kameraassistenz am Set
- Interviews geführt und auf der Tonebene gehalten
- Editing and post-production
- Finale Lieferung in mehreren Formaten
Ihr wollt einen Film über ein schwieriges, emotionales Thema?
Sensible Geschichten brauchen Ruhe und Respekt. Erzählt uns von eurem Projekt, wir hören zu, bevor wir drehen.
Mehr als eine Krankengeschichte
Wer für die DKMS arbeitet, erzählt von Leben und Tod. Das verträgt keine Effekthascherei. Es braucht Ruhe, Nähe und echtes Zuhören.
Acht Jahre lang durften wir das für die DKMS tun. Lars und seine Angehörigen sind eine von vielen Geschichten, die uns geprägt haben. Sie zeigt, was ein Film leisten kann: nicht die Krankheit in den Mittelpunkt stellen, sondern die Menschen, die zusammenhalten.
Unternehmen, die uns vertrauen














































