ROCC Film

Imagefilm für Die Berliner Jobcenter Immer menschlich. Yvonne zeigt, was das heißt.

Yvonne war jahrelang abhängig vom Jobcenter, alleinerziehend, müde vom Trott. Heute fährt sie nachts einen Reisebus durch Berlin. Wir haben ihren Weg zurück in den Job gefilmt: ohne Drehbuch, ohne Voiceover, ohne eine einzige Statistik im Bild.

Image Film Public Sector Berlin · 2026

Ein Film über Vermittlungsarbeit, der bei den Menschen bleibt.

Die Berliner Jobcenter wollten zeigen, wie ihre Vermittlungsarbeit wirklich aussieht. Das Problem bei solchen Filmen ist fast immer dasselbe: Sie wollen alles erklären, Förderprogramme, Zuständigkeiten, Maßnahmen. Niemand schaut so etwas zu Ende.

Also haben wir nichts erklärt. Wir haben zwei Menschen begleitet: Yvonne, die zurück in den Job wollte, und ihre Vermittlerin Elisabeth aus dem Jobcenter Berlin-Neukölln. Kein Casting, kein Skript für die Interviews. Die beiden kannten sich aus der echten Beratung. Wir haben gefragt und zugehört, den Rest hat die Geschichte selbst erzählt.

Elisabeth, Vermittlerin im Jobcenter Berlin-Neukölln, im Interview.
Ruhige Nahaufnahme von Yvonnes Händen am Lenkrad des Reisebusses. Blick durch die Windschutzscheibe des Busses, nachts durch Berlin.

„Das Berliner Jobcenter verspricht: immer menschlich. Unsere Aufgabe war, das sichtbar zu machen statt es zu behaupten.“

Christian Martin Schäfer

Christian Martin Schäfer

Gründer & Regisseur · ROCC Film

Warum der schwierigste Dreh nachts im Busdepot war.

Die stärkste Szene entstand nachts im Busdepot. Ein Setra-Reisebus, ein enges Cockpit, kaum Platz für Kamera und Operator. Wir haben den Bus von außen mit weichen Quellen ausgeleuchtet, damit Yvonnes Gesicht im Cockpit ohne harte Schatten lesbar bleibt, und die Fahrten mit dem Gimbal aus einem Begleitfahrzeug gedreht. Drei Versuche, dann saß der Take.

Der ganze Film folgt einem Prinzip: kein Voiceover, keine Statistiken, keine Erklärtexte. Nur zwei Frauen, die wirklich etwas erlebt haben. Der Schnittrhythmus folgt dem Atem der Interviews, nicht einer Dramaturgie vom Reißbrett.

Angefangen hat alles mit einem beiläufigen Satz. „Ich fahre gerne Auto“, sagte Yvonne in einem Beratungsgespräch. Elisabeth hat in dem Moment nicht Akten gesehen, sondern eine Person. Sie hat zugehört und gefragt: Was wäre, wenn?

„Wir sind Menschen und wir arbeiten mit Menschen.“

Im Film zu sehen.

Ein Beratungsgespräch im Jobcenter Berlin-Neukölln, in dem ein beiläufiger Satz alles verändert. Yvonne und ihre Vermittlerin Elisabeth, dokumentarisch begleitet, ohne Drehbuch. Dann der Nachtdreh: ein Setra-Reisebus im Depot, Yvonnes Hände am Lenkrad, die Fahrt durch das nächtliche Berlin. Kein Voiceover, keine Statistiken, nur zwei Frauen und eine echte Geschichte.

Im Beratungsgespräch, wo alles begann

01 · Im Beratungsgespräch, wo alles begann

Zwei Menschen, die sich wirklich kennen

02 · Zwei Menschen, die sich wirklich kennen

Nachtdreh am Busdepot

03 · Nachtdreh am Busdepot

Yvonne am Steuer, durch Berlin

04 · Yvonne am Steuer, durch Berlin

Was ROCC Film übernommen hat.

Zwei Drehtage, drei Locations, ein Film ganz ohne Erklärtext.

01 Konzept für einen Public-Sector-Film, der auf Erklärtexte verzichtet
02 Dokumentarische Interviewführung ohne Skript
03 Regie, Kamera und Licht, inklusive Nachtdreh am Reisebus
04 Gimbal-Fahrten aus dem Begleitfahrzeug
05 Schnitt, Grading und Sounddesign
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