Imagefilm für Die Berliner Jobcenter Immer menschlich. Yvonne zeigt, was das heißt.
Yvonne war jahrelang abhängig vom Jobcenter, alleinerziehend, müde vom Trott. Heute fährt sie nachts einen Reisebus durch Berlin. Wir haben ihren Weg zurück in den Job gefilmt: ohne Drehbuch, ohne Voiceover, ohne eine einzige Statistik im Bild.
Ein Film über Vermittlungsarbeit, der bei den Menschen bleibt.
Die Berliner Jobcenter wollten zeigen, wie ihre Vermittlungsarbeit wirklich aussieht. Das Problem bei solchen Filmen ist fast immer dasselbe: Sie wollen alles erklären, Förderprogramme, Zuständigkeiten, Maßnahmen. Niemand schaut so etwas zu Ende.
Also haben wir nichts erklärt. Wir haben zwei Menschen begleitet: Yvonne, die zurück in den Job wollte, und ihre Vermittlerin Elisabeth aus dem Jobcenter Berlin-Neukölln. Kein Casting, kein Skript für die Interviews. Die beiden kannten sich aus der echten Beratung. Wir haben gefragt und zugehört, den Rest hat die Geschichte selbst erzählt.
„Das Berliner Jobcenter verspricht: immer menschlich. Unsere Aufgabe war, das sichtbar zu machen statt es zu behaupten.“
Warum der schwierigste Dreh nachts im Busdepot war.
Die stärkste Szene entstand nachts im Busdepot. Ein Setra-Reisebus, ein enges Cockpit, kaum Platz für Kamera und Operator. Wir haben den Bus von außen mit weichen Quellen ausgeleuchtet, damit Yvonnes Gesicht im Cockpit ohne harte Schatten lesbar bleibt, und die Fahrten mit dem Gimbal aus einem Begleitfahrzeug gedreht. Drei Versuche, dann saß der Take.
Der ganze Film folgt einem Prinzip: kein Voiceover, keine Statistiken, keine Erklärtexte. Nur zwei Frauen, die wirklich etwas erlebt haben. Der Schnittrhythmus folgt dem Atem der Interviews, nicht einer Dramaturgie vom Reißbrett.
Angefangen hat alles mit einem beiläufigen Satz. „Ich fahre gerne Auto“, sagte Yvonne in einem Beratungsgespräch. Elisabeth hat in dem Moment nicht Akten gesehen, sondern eine Person. Sie hat zugehört und gefragt: Was wäre, wenn?
„Wir sind Menschen und wir arbeiten mit Menschen.“
Im Film zu sehen.
Ein Beratungsgespräch im Jobcenter Berlin-Neukölln, in dem ein beiläufiger Satz alles verändert. Yvonne und ihre Vermittlerin Elisabeth, dokumentarisch begleitet, ohne Drehbuch. Dann der Nachtdreh: ein Setra-Reisebus im Depot, Yvonnes Hände am Lenkrad, die Fahrt durch das nächtliche Berlin. Kein Voiceover, keine Statistiken, nur zwei Frauen und eine echte Geschichte.
01 · Im Beratungsgespräch, wo alles begann
02 · Zwei Menschen, die sich wirklich kennen
03 · Nachtdreh am Busdepot
04 · Yvonne am Steuer, durch Berlin
Was ROCC Film übernommen hat.
Zwei Drehtage, drei Locations, ein Film ganz ohne Erklärtext.
Passende Leistungen für euer Projekt.
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