Imagefilm für das BMAS Eure wichtigste Arbeit ist unsichtbar. Bis jetzt.
Auf einem Hof in Sachsen finden suchtkranke Männer zurück in Alltag und Arbeit. Für das BMAS haben wir erzählt, wie diese stille Hilfe wirkt.
Ein Zwischenstopp, der Leben neu ordnet.
Das Projekt Zwischenstopp auf dem Hof Bockelwitz richtet sich an suchtkranke Männer in der sensiblen Phase nach der Entgiftung. Hier finden sie, was lange fehlte: einen geregelten Tag, Arbeit, Gemeinschaft. Träger ist die Diakonie Döbeln. Finanziert wird das Projekt überwiegend vom Landkreis Mittelsachsen, ergänzt durch Fördermittel des Freistaats Sachsen. Das Jobcenter Mittelsachsen begleitet die Männer auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt.
Der Film folgt einem Mann, der diesen Weg gegangen ist. An einem Weihnachtsfest in Leipzig kaufte er Drogen statt Essen. Dann stand sein Sohn vor der Tür, mit einem Foto von sich als Geschenk. Dieser Moment erreichte ihn durch den Rausch. Heute arbeitet er als Genesungsbegleiter in der Klinik, die ihn damals auf den Weg brachte: fest angestellt, auf dem ersten Arbeitsmarkt.
„Emotion und Präzision schließen sich nicht aus. Dieser Film berührt, und trotzdem stimmt jedes Detail.“
Warum dieser Film beides können musste.
Bevor die Kamera lief, haben wir mit allen Beteiligten gesprochen: mit dem Jobcenter, der Klinik, der Projektleitung auf dem Hof. Stundenlange Vorgespräche, bis die Zusammenhänge saßen. Dem BMAS war dabei ein Punkt besonders wichtig. Das Projekt wird nicht vom Ministerium finanziert, sondern überwiegend vom Landkreis Mittelsachsen, mit Fördermitteln des Freistaats. Das Jobcenter begleitet, bezahlt aber nicht das Projekt. Solche Sätze klingen trocken. Im Film stehen sie trotzdem, und der Film bleibt nah bei den Menschen.
Gedreht haben wir dokumentarisch, an anderthalb Tagen, auf der RED Komodo. Die Interviews entstanden vom Slider, mit Festbrennweite und wenig Tiefenschärfe. Die B-Roll lief als Handkamera in Zeitlupe, dazu ein Drohnenflug über den Hof im Morgenlicht. Kein Stock-Footage, keine gestellten Szenen. Niemand bekam Fragen vorab, wir haben Gespräche geführt.
Veröffentlicht wurde der Film am 14. Juli 2026 auf sgb2.info, der Plattform der Servicestelle SGB II. Die Rückmeldungen kamen schnell: Begeisterung beim BMAS, bei der Servicestelle und im Projektumfeld. Auf LinkedIn nannte ein Kommentar den Film einen tollen sozialen Beitrag für die Region und die Menschen. Genau dafür war er gemacht.
„Man hat nur einmal im Leben die Chance, sich selber neu zu erfinden.“
Im Film zu sehen.
Eine Drohne steigt im Morgenlicht über den Hof Bockelwitz. Anja Friedrich, Geschäftsführerin des Jobcenters Mittelsachsen, erklärt, warum es den Zwischenstopp braucht. Michael Köste, Koordinator des Projekts, führt über das Gelände. Dr. Ulrike Ernst, Chefärztin des Fachkrankenhauses Hochweitzschen, ordnet die medizinische Seite ein. Dazwischen: Frühstück, Werkstatt, Gartenarbeit, und die Geschichte eines Mannes, der es zurück geschafft hat.
01 · Anja Friedrich, Geschäftsführerin des Jobcenters Mittelsachsen, im Saal des Hofs
02 · Herzlich willkommen im Zwischenstopp
03 · Gemeinsames Frühstück, bevor die Arbeit beginnt
04 · Arbeit gibt dem Tag Struktur
Was ROCC Film für das BMAS übernommen hat.
Das BMAS bringt das Projekt. Wir machen daraus einen Film, der ankommt.
Passende Leistungen für euer Projekt.
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